Wechselausstellungen

Gardelegen, April 1945. Amerikanische Dokumentaraufnahmen nach dem Massaker

US-Truppen konfrontieren die Bevölkerung mit den Spuren des Massakers
US-Truppen konfrontieren die Bevölkerung mit den Spuren des Massakers

Eine Wanderausstellung der
KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora.

Präsentiert von der Gedenkstätte Gardelegen
in Zusammenarbeit mit der Hansestadt Gardelegen

16. - 20. April 2018,
Ratssaal im städtischen Rathaus
der Hansestadt Gardelegen,
Rathausplatz 1, 39638 Gardelegen

Eröffnung am Freitag, 13. April 2018 um 18 Uhr

Öffnungszeiten:
Montag: 9-12 Uhr
Dienstag: 9-12 Uhr und 13-17 Uhr
Donnerstag: 9-12 Uhr und 13-16 Uhr
Freitag: 9-12 Uhr

Eintritt frei!

Am 15. April 1945 entdeckten US-amerikanische Truppen den Tatort des Massakers von Gardelegen in der ausgebrannten Isenschnibber Feldscheune. In den Stunden zuvor hatten die an der Tat beteiligten gesellschaftlichen Gruppen mit Hilfe der städtischen Feuerwehr und der Technischen Nothilfe noch versucht, die Spuren dieses Todesmarschverbrechens zu vertuschen.

Die Ausstellung zeigt, wie die US-amerikanischen Truppen in den folgenden Tagen nach dieser Entdeckung handelten, die Beweise für dieses Verbrechen am Tatort sicherten und die Bevölkerung vor Ort mit den Spuren des Massakers konfrontierten. Ihre Präsentation in Gardelegen erfolgt anlässlich des 73. Jahrestages des Feldscheunen-Massakers, der in diesem Jahr dem inhaltlichen Schwerpunkt "Gardelegen im Blick der alliierten Befreier" gewidmet ist. Auch die öffentliche Gedenkveranstaltung am Sonntag, 15. April 2018 um 11.30 Uhr in der Gedenkstätte Gardelegen steht unter diesem Thema.

Vom 16. bis zum 20. April 2018 ist die Ausstellung im Rathaus der Hansestadt Gardelegen zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung zu sehen. Eröffnet wird sie am Freitag, 13. April 2018 um 18 Uhr.

Der Eintritt zur Ausstellung und die Teilnahme an ihrer Eröffnung sind kostenfrei.