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Willkommen auf der Homepage der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen

Die Gedenkstätte befindet sich am historischen Tatort des Massakers von Gardelegen. Sie erinnert an 1016 KZ-Häftlinge aus vielen europäischen Ländern, die dort am 13. April 1945 in einer Feldscheune unweit der Hansestadt Gardelegen ermordet wurden. Zum Gelände gehört auch der Ehrenfriedhof, auf dem die Opfer des Massakers beigesetzt sind.

Der Ort steht heute exemplarisch für die Geschichte der Todesmärsche und der nationalsozialistischen Endphaseverbrechen in den letzten beiden Kriegsjahren 1944/45. Auf dem Gelände entsteht in den kommenden Jahren ein Besucher- und Dokumentationszentrum mit einer Dauerausstellung, Seminarräumen, Veranstaltungen und Bildungsangeboten für Jugendliche und Erwachsene.

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Aktuelles

"Schonzeit vorbei" - so lautet der Titel von Juna Grossmanns Buch.

Gedenkstätte Gardelegen: Öffentliche Buchlesung aus "Schonzeit vorbei" mit der Berliner Autorin Juna Grossmann

Ein erschütternder Bericht der alltäglichen Judenhetze – und ein aufrüttelnder Appell.

Seit Jahren beobachtet die Schriftstellerin Juna Grossmann,...

Gedenkstätte Gardelegen: Wanderausstellung "Einige waren Nachbarn" mit Begleitprogramm vom 3. bis zum 27. September 2019 in Gardelegen

Seit Januar 2019 ist die bisher nur in den USA gezeigte Wanderausstellung des United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) erstmals in Deutschland...

Rückblick auf den 74. Jahrestag des Massakers in der Isenschnibber Feldscheune

Die Gedenkveranstaltung am 14. April 2019 widmete sich dem inhaltlichen Schwerpunkt "Jüdische KZ-Häftlinge auf den Todesmärschen 1944/45". Die Gedenkrede hielt Juna Grossmann, Schriftstellerin aus Berlin.

Bei der Veranstaltung wurde auch das aktualisierte Gedenkbuch auf dem Ehrenfriedhof vorgestellt. Die beiden Ermordeten Władysław Śliwiński aus Polen und Manoch Gorgan aus Belgien und Frankreich sind nun namentlich ins Gedenkbuch aufgenommen. Beide Namen konnten erst vor wenigen Wochen ermittelt werden. Agnieszka Śliwińska, Enkelin von Władysław Śliwiński, stellte den Teilnehmenden der Veranstaltung die Biografie ihres Großvaters vor.

Programm der Veranstaltung hier
Gedenkrede von Juna Grossmann hier

Altmark-Zeitung, 17. April 2019 hier
ZDF Heute-Journal, 14. April 2019 hier
MDR Sachsen-Anhalt heute, 14. April 2019 (ab TC 12:29-13:14) hier

Rückblick auf den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2019

Mehrere Hundert Menschen haben an der Veranstaltung der Hansestadt Gardelegen zum bundesweiten Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in der Gedenkstätte Gardelegen teilgenommen. Im Programm wirkten der Postchor der Hansestadt Gardelegen sowie Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Gardelegen mit.

Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig begrüßte die Teilnehmenden. Als Redner hielt in diesem Jahr Gedenkstättenleiter Andreas Froese die Ansprache.

Programm der Veranstaltung hier
Volksstimme, 29. Januar 2019 hier

Rohbau des Besucher- und Dokumentationszentrums errichtet

Der Rohbau für unser zukünftiges Besucher- und Dokumentationszentrum ist bereits errichtet. Nach Abschluss der Beton- und Fassadenarbeiten an den Außenwänden beginnen nun die Aus- und Trockenbauarbeiten im Inneren des Gebäudes.

Förderung von Gedenkstättenfahrten in Sachsen-Anhalt

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt (LpB) fördert die Fahrtkosten von Schulklassen aus Sachsen-Anhalt für Gedenkstättenbesuche zu hundert Prozent. Diese Förderung gilt im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel für Fahrten in die Gedenkstätten der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen und das Antragsformular finden Sie direkt auf der Internetseite der Landeszentrale hier

Grundsteinlegung für das Besucher- und Dokumentationszentrum

Der Grundstein für das neue Gebäude der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen ist gelegt. Bei der öffentlichen Festveranstaltung am 4. Juni 2018 auf dem Gelände der Gedenkstätte feierten rund 200 Teilnehmende diesen freudigen Anlass. Ein Höhepunkt der Zeremonie war die traditionelle Versenkung der Zeitkapsel im Fundament des Neubaus. Mit dabei (im Bild von links nach rechts): Gedenkstättenleiter Andreas Froese, Architekt Bruno Vennes von BHBVT, Sachsen-Anhalts Staats- und Kulturminister Rainer Robra, Stiftungsdirektor Dr. Kai Langer und Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig

Bauarbeiten für den Rohbau des Besucher- und Dokumentationszentrums

Im April 2018 haben die Erdarbeiten für den Bau unseres zukünftigen Besucher- und Dokumentationszentrums begonnen. In den kommenden Monaten entsteht hier der Rohbau des neuen Gebäudes mit Unter- und Erdgeschoss.

Erster Spatenstich für unser neues Besucher- und Dokumentationszentrum

Nun geht es auf dem Baufeld richtig los: Am 10. April 2018 erfolgte der erste Spatenstich für unser zukünftiges Besucher- und Dokumentationszentrum.

In den kommenden Monaten entsteht hier ein neues Gedenkstättengebäude, das Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Seminarräume, Informations- und Bildungsangebote für die Besucherinnen und Besucher sowie Büros für die Mitarbeitenden vor Ort bereitstellen wird. Finanziert wird das Bau- und Ausstellungsvorhaben aus Zuwendungen des Landes Sachsen-Anhalt.