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Willkommen auf der Homepage der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen

Die Gedenkstätte befindet sich am historischen Tatort des Massakers von Gardelegen. Sie erinnert an 1016 KZ-Häftlinge aus vielen europäischen Ländern, die dort am 13. April 1945 in einer Feldscheune unweit der Hansestadt Gardelegen ermordet wurden. Zum Gelände gehört auch der Ehrenfriedhof, auf dem die Opfer des Massakers beigesetzt sind.

Der Ort steht exemplarisch für die Geschichte der Todesmärsche und der nationalsozialistischen Endphaseverbrechen in den letzten beiden Kriegsjahren 1944/45.

Heute ist die Gedenkstätte ein internationaler Informations- und Begegnungsort mit einem neu errichteten Dokumentationszentrum, einer Dauerausstellung, Seminarräumen, Veranstaltungen und Bildungsangeboten für Jugendliche und Erwachsene.

Die Gedenkstätte Gardelegen in sozialen Netzwerken

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Aktuelles

25. April 1945: Einweihung des Ehrenfriedhofes für die Ermordeten des Massakers von Gardelegen

Gedenkstätte Gardelegen: 76. Jahrestag des Massakers in der Isenschnibber Feldscheune

Digitale Grußbotschaften von Familienangehörigen aus vielen Ländern zur Gegenwart der Erinnerung

Cover Sperk

Neue Publikation in der wissenschaftlichen Reihe der Stiftung

Alexander Sperk: Die Geheime Staatspolizei in Anhalt. Personal, Lageberichte, Verfolgte | Wissenschaftliche Reihe der Stiftung Gedenkstätten...

Wiederöffnung der Gedenkstätte Gardelegen für das Publikum

Die Gedenkstätte Gardelegen ist für Einzelbesucherinnen und -besucher unter Einhaltung der geltenden Abstands-, Hygiene- und Versammlungsauflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie tagsüber frei zugänglich.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Digitale Lichtaktion zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Wegen der Corona-Pandemie fand der bundesweite Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in der Gedenkstätte Gardelegen am 27. Januar 2021 vor allem digital statt. Zum gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung gab es in diesem Jahr keine öffentliche Gedenkveranstaltung.

Dennoch war das Außengelände der Gedenkstätte auch an diesem Tag für das Besuchspublikum zugänglich. Gemäß den Hygiene- und Versammlungsauflagen der Eindämmungsverordnungen des Landes Sachsen-Anhalt und des Altmarkkreises war es möglich, den Ehrenfriedhof für die Ermordeten des Massakers individuell zu besuchen und Gedenkzeichen niederzulegen.

Zudem luden die Mitarbeitenden der Gedenkstätte Gardelegen zur digitalen Beteiligung an der bundesweiten Lichtaktion #LichterGegenDunkelheit ein. Alle Teilnehmenden entzündeten zuhause eine Kerze zum Gedenken an die im Nationalsozialismus ermordeten Menschen. Anschließend konnten sie ihre selbst erstellten Fotos der Kerzen unter den Hashtags  #LichterGegenDunkelheit und #SachsenAnhaltErinnert in den sozialen Netzwerken veröffentlichen. So entstand eine digitale Lichterkette. Einige schickten ihre individuellen Foto-Beiträge auch per Mail an die Gedenkstätte Gardelegen.

Die Mitarbeitenden der Gedenkstätte danken allen Teilnehmenden fürs kreative Mitmachen und gemeinsame Gedenken.

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in der Gedenkstätte Gardelegen

Anlässlich des bundesweiten Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2021 besuchten Sachsen-Anhalts Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch, Bundesratspräsident und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Landrat Michael Ziche des Altmarkkreises Salzwedel und Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher die Gedenkstätte Gardelegen zu einer gemeinsamen Kranzniederlegung.

Für die Mitarbeitenden der Gedenkstätte legten Andreas Froese und Lukkas Busche einen Gedenkkranz nieder. Im Laufe des Tages kamen auch viele Menschen aus Gardelegen und aus der Altmark-Region zu individuellen Besuchen in die Gedenkstätte. Einige legten ebenfalls Gedenkkränze und Blumen nieder.

Wegen der Corona-Pandemie fand in diesem Jahr zum gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung keine öffentliche Gedenkveranstaltung statt. Die Mitarbeitenden der Gedenkstätte danken allen für ihren Besuch.

"Lichter gegen Dunkelheit" zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2021 beteiligten sich die Mitarbeitenden der Gedenkstätte Gardelegen an der bundesweiten Lichtaktion "Lichter gegen Dunkelheit".

Gemeinsam mit mehr als 100 Gedenkstätten und -initiativen setzten sie ein lichthelles Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus, Verschwörungslegenden und andere Formen gruppenbezogener Menscheinfeindlicheit von Rechts, gegen rechte Gewalt, Demokratiefeindlichkeit sowie gegen rechte Verharmlosung, Relativierung und Leugnung von NS-Verbrechen.

Fotos der Lichtaktion in der Gedenkstätte Gardelegen und an vielen weiteren Gedenkorten in Sachsen-Anhalt und bundesweit gibt es unter den Hashtags #LichterGegenDunkelheit und #SachsenAnhaltErinnert in den sozialen Netzwerken.

Gedenken - aber wie?

Gedanken von Gedenkstättenleiter Andreas Froese zum bundesweiten Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in Zeiten der Corona-Pandemie: hier

Gedenksteine für die Opfer der NS-Todesmärsche geschändet

Unbekannte haben in Gardelegen zwei Gedenksteine für die Opfer der NS-Todesmärsche vom April 1945 geschändet. Die Polizei bittet um Hinweise.

Es handelt sich um zwei Gedenksteine, die in den 1960er Jahren zur Erinnerung an die Todesmärsche vom April 1945 entlang der Straßen von Mieste und Letzlingen zur Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen errichtet wurden. Die Übergriffe auf diese Gedenkzeichen wurden am 21. Januar 2021 frühmorgens entdeckt.

Die Mitarbeitenden der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen verurteilen diesen Anschlag auf das Andenken an die Ermordeten und auf die zivilgesellschaftliche Erinnerungskultur.

Hinweise zur Ermittlung von Tatbeteiligten nimmt die Polizei in Gardelegen (Tel. 03907/7240) entgegen.

Corona-Hinweise zum Besuch der Gedenkstätte Gardelegen

Aktuelle Informationen zu den gesundheitlichen Sicherheits- und Hygieneauflagen und zu den vorübergehenden Schließtagen für die Durchführung von Bildungsangeboten für angemeldete Gruppen finden Sie hier.

Eröffnung des Dokumentationszentrums mit neuer Dauerausstellung

Im September 2020 öffnete das fertiggestellte Dokumentationszentrum mit der neuen Dauerausstellung "Gardelegen 1945. Das Massaker und seine Nachwirkungen" seine Türen für das Besuchspublikum.

Mit einem feierlichen Festakt in der Gedenkstätte Gardelegen eröffneten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff das Gebäude und die Dauerausstellung. Die Veranstaltung wurde per TV- und Internet-Livestream weltweit übertragen.

Besuch und Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Gardelegen

Links zum Livestream-Video des Festakts mit allen Wortbeiträgen, u.a. mit den Reden von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff:

  • auf dem YouTube-Kanal des Landes Sachsen-Anhalt hier (Beginn ab ca. 25:30 min)
  • auf Phoenix hier