Menu
menu

Willkommen auf der Homepage der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen

Die Gedenkstätte befindet sich am historischen Tatort des Massakers von Gardelegen. Sie erinnert an 1016 KZ-Häftlinge aus vielen europäischen Ländern, die dort am 13. April 1945 in einer Feldscheune unweit der Hansestadt Gardelegen ermordet wurden. Zum Gelände gehört auch der Ehrenfriedhof, auf dem die Opfer des Massakers beigesetzt sind.

Heute ist die Gedenkstätte ein internationaler Erinnerungs-, Informations- und Begegnungsort mit einem neu errichteten Dokumentationszentrum, einer Dauerausstellung, öffentlichen Veranstaltungen und Bildungsangeboten für Jugendliche und Erwachsene.   

Zur Gedenkstätte gehört auch das Todesmarschdenkmal Dolle in der Gemeinde Burgstall (Landkreis Börde). Dieser Gedenk- und Begräbnisort befindet sich rund 50 Kilometer südöstlich von Gardelegen. Das Denkmal ist ebenfalls Teil der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt und der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen als Außenstelle zugeordnet.

Beide historische Orte stehen exemplarisch für die Geschichte der Todesmärsche und der nationalsozialistischen Endphaseverbrechen in den letzten beiden Kriegsjahren 1944/45.

Die Gedenkstätte Gardelegen in sozialen Netzwerken

Besuchen und folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram. Wir freuen uns auf Sie!

Öffnungszeiten

Aktuelle Informationen zu den Öffnungszeiten, zum individuellen Besuch der Gedenkstätte und zu Bildungsangeboten für Gruppen finden Sie hier

Aktuelles

Eingang zum Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Gardelegen

Gedenkstätte Gardelegen: Keine Sonntagsöffnung des Dokumentationszentrums am 26. September 2021

Aus betrieblichen Gründen muss das Dokumentationszentrum am Sonntag, 26. September 2021 leider außerplanmäßig geschlossen bleiben.

Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Gardelegen

Gedenkstätte Gardelegen: Dokumentationszentrum für Einzelbesucher:innen wieder geöffnet

Das Gebäude ist nun wieder für Einzelbesucher:innen mit gebuchten Zeitfenstern zugänglich.

Neue Ausgabe des Rundbriefs "Erinnern!" veröffentlicht

Die neue Ausgabe des Rundbriefs "Erinnern!" berichtet u.a. auch über aktuelle Themen zur Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen.

Die Beiträge stellen die neue Dauerausstellung "Gardelegen 1945. Das Massaker und seine Nachwirkungen" und die Bildungsangebote für Einzel- und Gruppenbesuche in der Gedenkstätte vor.

Außerdem blickt der neue Rundbrief auf die diesjährigen Veranstaltungen zum bundesweiten Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus und zum 76. Jahrestag des Massakers von Gardelegen zurück.

Weitere Themen sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gedenkstättenarbeit und die jüngste Schändung des historischen Todesmarsc-Gedenkweges in Gardelegen.

Den Rundbrief "Erinnern!" gibt es zum kostenfreien Download hier

Gegenwart der Erinnerung - Presence of Memory

Eine Gedenkcollage mit internationalen Grußbotschaften zum 76. Jahrestag des Massakers von Gardelegen

Link zur Collage hier

 

A commemorative collage with international messages of greetings on the occasion of the 76th anniversary of the Gardelegen Atrocity

Link to the collage here

Digitale Lichtaktion zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Wegen der Corona-Pandemie fand der bundesweite Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in der Gedenkstätte Gardelegen am 27. Januar 2021 vor allem digital statt. Zum gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung gab es in diesem Jahr keine öffentliche Gedenkveranstaltung.

Dennoch war das Außengelände der Gedenkstätte auch an diesem Tag für das Besuchspublikum zugänglich. Gemäß den Hygiene- und Versammlungsauflagen der Eindämmungsverordnungen des Landes Sachsen-Anhalt und des Altmarkkreises war es möglich, den Ehrenfriedhof für die Ermordeten des Massakers individuell zu besuchen und Gedenkzeichen niederzulegen.

Zudem luden die Mitarbeitenden der Gedenkstätte Gardelegen zur digitalen Beteiligung an der bundesweiten Lichtaktion #LichterGegenDunkelheit ein. Alle Teilnehmenden entzündeten zuhause eine Kerze zum Gedenken an die im Nationalsozialismus ermordeten Menschen. Anschließend konnten sie ihre selbst erstellten Fotos der Kerzen unter den Hashtags  #LichterGegenDunkelheit und #SachsenAnhaltErinnert in den sozialen Netzwerken veröffentlichen. So entstand eine digitale Lichterkette. Einige schickten ihre individuellen Foto-Beiträge auch per Mail an die Gedenkstätte Gardelegen.

Die Mitarbeitenden der Gedenkstätte danken allen Teilnehmenden fürs kreative Mitmachen und gemeinsame Gedenken.

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in der Gedenkstätte Gardelegen

Anlässlich des bundesweiten Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2021 besuchten Sachsen-Anhalts Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch, Bundesratspräsident und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Landrat Michael Ziche des Altmarkkreises Salzwedel und Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher die Gedenkstätte Gardelegen zu einer gemeinsamen Kranzniederlegung.

Für die Mitarbeitenden der Gedenkstätte legten Andreas Froese und Lukkas Busche einen Gedenkkranz nieder. Im Laufe des Tages kamen auch viele Menschen aus Gardelegen und aus der Altmark-Region zu individuellen Besuchen in die Gedenkstätte. Einige legten ebenfalls Gedenkkränze und Blumen nieder.

Wegen der Corona-Pandemie fand in diesem Jahr zum gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung keine öffentliche Gedenkveranstaltung statt. Die Mitarbeitenden der Gedenkstätte danken allen für ihren Besuch.

"Lichter gegen Dunkelheit" zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2021 beteiligten sich die Mitarbeitenden der Gedenkstätte Gardelegen an der bundesweiten Lichtaktion "Lichter gegen Dunkelheit".

Gemeinsam mit mehr als 100 Gedenkstätten und -initiativen setzten sie ein lichthelles Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus, Verschwörungslegenden und andere Formen gruppenbezogener Menscheinfeindlicheit von Rechts, gegen rechte Gewalt, Demokratiefeindlichkeit sowie gegen rechte Verharmlosung, Relativierung und Leugnung von NS-Verbrechen.

Fotos der Lichtaktion in der Gedenkstätte Gardelegen und an vielen weiteren Gedenkorten in Sachsen-Anhalt und bundesweit gibt es unter den Hashtags #LichterGegenDunkelheit und #SachsenAnhaltErinnert in den sozialen Netzwerken.

Gedenken - aber wie?

Gedanken von Gedenkstättenleiter Andreas Froese zum bundesweiten Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in Zeiten der Corona-Pandemie: hier

Gedenksteine für die Opfer der NS-Todesmärsche geschändet

Unbekannte haben in Gardelegen zwei Gedenksteine für die Opfer der NS-Todesmärsche vom April 1945 geschändet. Die Polizei bittet um Hinweise.

Es handelt sich um zwei Gedenksteine, die in den 1960er Jahren zur Erinnerung an die Todesmärsche vom April 1945 entlang der Straßen von Mieste und Letzlingen zur Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen errichtet wurden. Die Übergriffe auf diese Gedenkzeichen wurden am 21. Januar 2021 frühmorgens entdeckt.

Die Mitarbeitenden der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen verurteilen diesen Anschlag auf das Andenken an die Ermordeten und auf die zivilgesellschaftliche Erinnerungskultur.

Hinweise zur Ermittlung von Tatbeteiligten nimmt die Polizei in Gardelegen (Tel. 03907/7240) entgegen.

Corona-Hinweise zum Besuch der Gedenkstätte Gardelegen

Aktuelle Informationen zu den gesundheitlichen Sicherheits- und Hygieneauflagen und zu den vorübergehenden Schließtagen für die Durchführung von Bildungsangeboten für angemeldete Gruppen finden Sie hier.

Eröffnung des Dokumentationszentrums mit neuer Dauerausstellung

Im September 2020 öffnete das fertiggestellte Dokumentationszentrum mit der neuen Dauerausstellung "Gardelegen 1945. Das Massaker und seine Nachwirkungen" seine Türen für das Besuchspublikum.

Mit einem feierlichen Festakt in der Gedenkstätte Gardelegen eröffneten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff das Gebäude und die Dauerausstellung. Die Veranstaltung wurde per TV- und Internet-Livestream weltweit übertragen.

Besuch und Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Gardelegen

Links zum Livestream-Video des Festakts mit allen Wortbeiträgen, u.a. mit den Reden von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff:

  • auf dem YouTube-Kanal des Landes Sachsen-Anhalt hier (Beginn ab ca. 25:30 min)
  • auf Phoenix hier